Requiem für Falco – 02.02.2018 im Wiener Stephansdom

In Lichtenberg (Bezirk Urfahr-Umgebung) wird zurzeit an einem Requiem für Falco gearbeitet. Die Hommage an den 1998 bei einem Autounfall getöteten Superstar soll am 2. Februar im Wiener Stephansdom uraufgeführt werden.

Der Todestag von Falco jährt sich 2018 zum 20. Mal. In Lichtenberg wird seit Wochen an einem Requiem für den Künstler gefeilt. „Es ist ein Konglomerat aus mehreren Ideen“, so Wolfgang Kosmata im Interview mit dem ORF OÖ. Gemeinsam mit Hans Peter Gratzer hat er eine Totenmesse mit Falcos Stimme, neu interpretierten Falco-Songs und vielen jungen Sängern und Sängerinnen zusammengestellt.

Die jungen Stimmen haben die beiden oberösterreichischen Produzenten in einem Talentwettbewerb der Falco-goes-school-Initiative ausgesucht. Eine von ihnen ist Julia Putz, eine Physikstudentin aus Ohlsdorf (Bezirk Gmunden).

Ihr Gesangstalent wurde aber noch im Gymnasium in Gmunden entdeckt. Im Aufnahmestudio fühlt sie sich jetzt in die Musik des Idols ihrer Elterngeneration hinein. „Obwohl es nicht meine Generation ist, kann ich sehr wohl mit der Musik etwas anfangen, besonders mit den Lyrics.“

In zahlreichen Sessions werden Solisten Chöre und Instrumente eingespielt. „Die Herausforderung ist, die bekannten Melodien, die ein jeder von uns im Ohr hat, in ein klerikales Requiemgewand zu stecken“, so Gratz, die Uraufführung im Stephansdom ist bereits mit dem Dompfarrer abgeklärt.

Kein österreichischer Popsänger war je so erfolgreich wie der international angesehene Kultstar. Sein „Rock Me Amadeus“ erreichte als erstes und bis heute einziges deutschsprachiges Lied die Spitze der US-Charts. Am 19. Februar 2017 wäre der als Johann Hölzel geborene Wiener 60 Jahre alt geworden. Der ORF würdigte den Superstar in mehreren Sendungen.


Quelle: ORF Oberösterreich (inkl. Videos)